Ein Modell, das die Persönlichkeit zum Vorschein bringt – nicht unterdrückt und nicht verbiegt

Als Sprech- und Stimmtrainer sorgt Dirk Theodor van Dinter für mehr Sicherheit, Gelassenheit und überzeugende Wirkung in allen Lebenslagen. Verkaufen war für ihn immer ein sehr ambivalentes Thema. In diesem Gastbeitrag spricht er ausführlich und authentisch über seinen Weg von „Keine Ahnung“ zu „So geht Erfolg“.

Verkaufen. Für mich war das immer ein sehr ambivalentes Thema. Letztendlich ist es egal, was wir beruflich machen. Solange es keiner weiß, nützt uns weder unsere Kompetenz, noch unsere Persönlichkeit etwas. Somit wird Verkaufen zu einem Muss. Doch bei dem Feuerwerk an negativen Glaubenssätzen über Verkäufer und sich selbst zu verkaufen, sabotierte ich mich ständig selbst, wenn es darum ging, meine Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Somit war für mich der erste Schritt der, eine Entscheidung zu treffen: Ich lerne das jetzt. Punkt!

Auf diesem Weg, der von mir vor allem eines verlangte, an meiner inneren Haltung und meiner Persönlichkeit zu arbeiten, verirrte ich mich erst einmal. Und ich rede hier von langen Umwegen, gerechnet in Jahren. Ausprobiert, verworfen. Nachgeahmt, verworfen. Besser gewusst, auf dem Bauch gelandet. Nach vielen Irrwegen wusste ich immerhin, was nicht funktioniert, egal, was selbst ernannte Verkaufsgurus herum posaunten.

Verkaufen: Ein Thema, eine Branche, eine Zunft, – die so durchtränkt ist von Wahrheiten, Halbwahrheiten, Mythen, Glaubenssätzen, sinnvollen und unsinnigen Techniken, Volksweisheiten und ja, leider auch manchen Dummheiten, dass Laien sich schlichtweg verlaufen können. Möglicherweise trifft das auch auf jene zu, die sich scheinbar auskennen. Ich jedenfalls hatte immer noch keine Ahnung!

Carstens 12-stufiges, kybernetisches Verkaufsgesprächsmodell funktioniert. Klingt banal. Ist es irgendwie auch.

Dirk Theodor van Dinter

Womöglich mache ich mich mit den nächsten Zeilen verdächtig, bestochen worden zu sein, den Verstand verloren zu haben oder schlicht – wegen irgendwelcher Drogen – dümmlich euphorisch zu wirken. Deshalb frei heraus: Carstens 12-stufiges, kybernetisches Verkaufsgesprächsmodell funktioniert. Klingt banal. Ist es irgendwie auch. Gleichzeitig alles andere als das.

Es ist ein Modell, das meine Persönlichkeit zum Vorschein bringt, mich nicht unterdrückt oder verbiegt. Ein Modell, das sich nahtlos einbettet in meine systemische Weltanschauung. Es geht nicht um Kampf-Rhetorik und Überzeugungsschlachten, etwa Druck erzeugen oder das Gewinnen um jeden Preis. Ein Modell, dass meinem Bedürfnis nach Logik und ebenso dem Bedürfnis, aus dem Bauch heraus handeln zu können gerecht wird.

Jemand sagte einmal: „Menschen wollen von Menschen kaufen. Menschen wollen mit Menschen kommunizieren.“ Eben das ist die Sprache und das Ziel dieses Modells von Carsten Beyreuther. Ich sitze im Verkaufsgespräch oder telefoniere mich durch den Akquise-Tag und bin entspannt. Termine und Abschlüsse? Immer mehr. So geht Erfolg!

Teilen macht Freu(n)de